

Willkommen bei derAls bundesweit tätiger Träger von Pflegezentren, Betreutem Wohnen und ambulanten Diensten decken wir das gesamte Spektrum für ein sorgloses Leben im Alter ab.
Vergangenen Freitag gab es im Braunschweiger Pflegewohnstift Am Ringgleis prominenten Besuch. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Carola Reimann besuchte die Einrichtung der Deutschen Seniorenstift Gesellschaft, um sich einen Eindruck vom Alltag in deutschen Pflegeeinrichtungen zu machen. Organisiert wurde der Besuch vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste, kurz bpa. Dieser vermittelt regelmäßig Praktika in der Pflege an Mitglieder des Bundestages – ein Angebot, das in diesem Jahr immerhin 40 Abgeordnete in Anspruch nehmen.
Darunter auch Carola Reimann. Als Vorsitzende des parlamentarischen Ausschusses für Gesundheit ist ihr das Thema "Pflege" sehr geläufig. Schließlich gehört die Alten- und Behindertenbetreuung zu Ihrem politischen Kernbereich. Ganz bewusst hatte sie sich diesmal für ein Praktikum in einer privaten Pflegeeinrichtung entschieden, um Einblicke in die dortigen Abläufe zu bekommen.
Neben der Besichtigung der Pflegeeinrichtung und der dazugehörigen betreuten Wohngemeinschaften gehörte auch ein Austausch mit den Bewohnern und Mitarbeitern des Pflegewohnstifts zum Programm.
Im Vorfeld nutzte der DSG-Geschäftsführer Volker Schulze die Gelegenheit, um ein für ihn sehr wichtiges Anliegen vorzutragen: Aus seiner Sicht bekommt die Pflege innerhalb des Gesundheitsbereichs von der Politik zu wenig Stellenwert eingeräumt. Insbesondere angesichts des zunehmenden Mangels an geeignetem Fachpersonal wünsche er sich von Seiten der Politik ein ähnlich entschlossenes Vorgehen wie bei dem Notfallprogramm für die Ausweitung der Beschäftigung im Pflegedienst der Krankenhäuser. Lobend erwähnte er in diesem Zusammenhang die Neuregelung für die Versorgung demenzkranker Bewohner. Die neue Gesetzgebung nach §87b SGB XI hätte in den Pflegeeinrichtungen eine spürbare Verbesserung gebracht.
Sowohl der DSG-Geschäftsführer als auch die Mitarbeiter beklagten außerdem die ständig zunehmenden Qualitätsanforderungen bei einem gleichbleibenden Personalschlüssel, der die Pflegekräfte an den Rand ihrer Leistungsgrenzen bringt. Im direkten Gespräch mit Frau Dr. Reimann brachten die Pflegekräfte zudem ihr Bedauern darüber zum Ausdruck, dass ihr Beruf in der Öffentlichkeit durch die häufige negative Berichterstattung ein schlechtes Image hat – sie wünschten sich für ihren schwierigen Beruf mehr Anerkennung.
Frau Dr. Reimann äußerte Verständnis für die Wünsche der Mitarbeiter und Geschäftsführung und erklärte, dass die genannten Punkte bekannt seien und an Lösungen gearbeitet wird. Gleichzeitig betonte sie, dass diese politisch - nicht zuletzt wegen der Suche nach politischen Mehrheiten – nicht immer umgesetzt werden können. Dennoch versprach sie, die Eindrücke mitzunehmen und in ihre Arbeit zur Verbesserung der Situation in den Pflegeheimen mit einfließen zu lassen.
So war der Besuch für beide Seiten eine sehr angenehme Erfahrung. Deshalb lies es sich Frau Reimann zum Abschluss auch nicht nehmen, zusammen mit einigen Bewohnern des Hauses bei einem von diesen selbst entworfenen Spiel mitzurätseln.
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Nach rund 20 Monaten Bauzeit öffnete am 12. Juni das Pflegewohnstift Davenstedt zum ersten Mal seine Türen für interessierte Besucher. Bereits eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung um elf Uhr fanden sich die ersten Gäste in dem modernen Pflegeheim in der Friedrich-Heller-Straße 7 in Davenstedt ein und der Strom an Menschen riss bis zum frühen Abend nicht mehr ab.
Weit über 900 Personen nutzen die Gelegenheit, sich bereits 3 Tage vor Inbetriebnahme des Hauses einen Eindruck von dem Haus zu verschaffen. Besichtigt werden konnte ein kompletter Wohnbereich, der sich wie das gesamte Haus überwiegend aus Einzelzimmern, den besonders bei Ehepaaren beliebten Tandemzimmern und großzügigen Gemeinschaftsflächen zusammensetzt.
Der Heimleiter Klaus Janitschek zeigte sich erfreut über die positive Rückmeldung der Gäste: "Viele unserer Besucher waren beeindruckt von der hellen und freundlichen Atmosphäre unseres Haus, das viele eher an ein Hotel als an ein Pflegeheim erinnert."
Wer von der Führung hungrig geworden war, konnte sich in dem begrünten Innenhof mit Deftigem vom Grill stärken oder sich in der großen Cafeteria bei Live-Musik Kaffee und Kuchen gönnen.
Auch für die kleinen Besucher waren mit Hüpfburg, Kinderschminken und einem Zauberer reichlich Attraktionen geboten. Außerdem sorgte die Kindertanzgruppe "Tanzkäfer" vom TuS Davenstedt für zusätzliche Unterhaltung.
Alles in Allem war die Aktion ein großer Erfolg. Davon, dass sein Haus auch in Zukunft gut angenommen wird, ist Klaus Janitschek überzeugt: "Wir hatten bereits vor Eröffnung über 30 Reservierungen und heute viele weitere Anfragen. Deshalb bin ich sicher, dass wir schnell ein fester Bestandteil der Davenstedt Gemeinschaft werden". Den ersten Schritt dazu hat das Team des Pflegewohnstifts Davenstedt an diesem Tag bereits getan.